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Soziales- Phobie

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Soziales- Phobie

Wird die Angst vor bestimmten Menschen und sozialen Situationen krankhaft, nennt man das soziale Phobie. Sie gilt nach Depressionen und Alkoholproblemen als dritthaeufigste psychische Störung. Diese Angst ist kein unabaenderliches Schicksal, sondern laesst sich gut behandeln.

Sozialphobiker fürchten sich vor (negativer) Bewertung, sozialer Kritik, Ablehnung und Ausschluss. Sie möchten es anderen immer recht machen, mit dem zumeist unbewussten Ziel, gemocht, anerkannt und/oder geliebt zu werden. Der Wunsch anerkannt zu sein, ist normal, das übertriebene Ausmass dieses Wunsches und das erfahrene Leid aus dessen Nichterfüllung machen einen Sozialphobiker aus.

Ihr tatsaechliches Leben ist voller Vermeidungsmanöver und das Gegenteil von einem Leben ihrer Vorstellung. Sie fürchten und vermeiden genau jene Situationen, die sie instaendig herbeisehnen: etwa erfolgreich aufzutreten, zur eigenen Meinung zu stehen oder eine Beziehung anzubahnen.
Betroffene erkennen sehr wohl, dass ihre aengste übersteigert und unbegründet sind, sie können aber Einstellung und Verhalten trotz der wissentlichen Irrationalitaet ihrer Gedanken nicht aendern. „Wegen ihrer Zurückhaltung werden Betroffene oft irrtümlich für desinteressiert oder arrogant gehalten. Aufgrund dieses falschen Etiketts haben sie eine geringe Chance, dass andere den ersten Schritt unternehmen und sie aus ihrem Schneckenhaus herausholen.

Ein sozialphobischer Mensch braucht andere Menschen, deren Anerkennung und Bestaetigung. Er will also etwas haben, zweifelt aber daran, es zu bekommen. Ein normal introvertierter Mensch dagegen fühlt sich alleine wohl. Er könnte zwar soziale Kontakte pflegen, wenn dies nötig waere, er will das aber gar nicht. Er braucht die anderen nicht unbedingt, weil er nicht darauf angewiesen ist, sich staendig bestaetigen lassen, was ihm wichtig ist. „Die Haelfte der Sozialphobiker ist unfreiwillig ohne Partner. Im Gegensatz zu Menschen, die einfach gern Single sind, würden sie nur allzu gern mit einem Partner leben, sie sind jedoch nicht in der Lage, auf potentielle Gefaehrten offen zuzugehen.


Körperliche Symptome

Betroffene leiden in schwierigen Situationen unter körperlichen Symptomen, die die Angst weiter verstaerken. Haeufige Symptome sind Zittern, starke Anspannung, Schwitzen, Erröten und Haendezittern. Zusaetzlich können sie mit der Unsicherheit einer sozialen Situation nicht umgehen, leben staendig im Kopf, in negativen Vorstellungen („was waere, wenn …“). Man befürchtet und erwartet, dass Übelkeit zu peinlichem Erbrechen führen wird; dass Schwindel zu einer Ohnmacht führen wird; dass Mundtrockenheit, Atemnot und Beklemmungsgefühle den Sprachfluss beeintraechtigen werden; dass Harn- oder Stuhldrang wegen der haeufigen WC-Besuche auffaellig machen; vor allem jedoch, dass Schwitzen, Zittern und Erröten die innere Nervositaet offenbaren und damit jedes Pokerface unmöglich wird.
Bei einem Teil der Betroffenen kann sich die Angst bis zu einer Panikattacke steigern. Panikattacken bei Sozialphobikern gehen allerdings nicht mit Todesangst einher (wie bei Menschen mit einer Panikstörung), sondern sind Ausdruck einer Angst vor dem „sozialen Tod“, der Furcht vor dem gesellschaftlichen Versagen.


Zu den aengsten in Realsituationen kommt die Angst vor der Angst hinzu. „Ein Betroffener sagt sein Date oft wieder ab, weil er sich fürchtet, beim Treffen von der Angst überwaeltigt zu werden. Überwindet er sich doch und geht zum Treffen, ist er dabei staendig mit sich selbst beschaeftigt, er beobachtet sich und sieht sich mit den Augen des anderen.


Hinter jeder Angst steht ein Wunsch. Sozialphobische Menschen wünschen sich, bei anderen gut anzukommen. Gleichzeit glauben sie nicht daran, dass das der Fall ist. Sie glauben nicht, dass sie in der Lage sind, sozial so auftreten zu können, wie sie es gerne haetten und sie glauben nicht, dass andere wirklich an ihnen interessiert sein können.
Vieles davon lasst sich mit ihrem negativ gepraegten Selbstbild erklaeren. Sie haben zwar hohe Ansprüche an sich selbst, ohne aber eine hohe Meinung von sich zu haben. Daher können sie sich nicht vorstellen, dass andere positiv von ihnen denken.


Alle die angeführten Punkte zur Überwindung der Phobie können auch im Rahmen einer Verhaltenstherapie erprobt und erlernt werden. Mit der Diagnose „soziale Phobie“ können Betroffene eine Aerztliche und psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen.

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